Sechs-Punkte-Wochenende


16.07.2018 Erfolge gegen Deggendorf und Freiburg verkürzen den Abstand auf die Playoff-Ränge auf fünf Punkte.
(mb) Der IHC Atting hat sich durch ein Sechs-Punkte-Wochenende wieder an die Playoff-Plätze der 2. Bundesliga Süd herangeschoben. Nach dem 14:8 (5:5, 5:3, 4:0) am Samstag gegen die Deggendorf Pflanz und dem 10:6 (3:2, 6:0, 1:4) am Sonntag gegen die Freiburg Beasts stehen die Wölfe wieder auf Rang fünf, zwei Zähler hinter dem letzten Playoff-Rang, den der ERC Ingolstadt belegt.

„Die sechs Punkte waren richtig wichtig, um den Anschluss an Rang vier nicht zu verpassen“, sagte Coach Markus Alzinger. „Bei den spielerischen Leistungen sehe ich aber noch Luft nach oben.“ Am kommenden Wochenende warten mit dem souveränen Tabellenführer TV Augsburg (Samstag, 17.30 Uhr in Donaustauf) und dem Vierten aus Ingolstadt (Sonntag, 16 Uhr in Ingolstadt) zwei harte Brocken auf die Wölfe.

Die taten sich am Samstag im nach Deggendorf verlegten Heimspiel gegen die Pflanz lange Zeit richtig schwer, lagen gegen den Tabellenvorletzten auch immer wieder in Rückstand. Gerade in der Defensive ließ die Mannschaft zu viel zu, und scheiterte auf der Gegenseite am starken Goalie Manuel Früchtl. Nach 30 Minuten stand es 8:8. Erst Die Tore von Matthias Rothhammer (32./35.) brachten dann eine Zwei-Tore-Führung. Die Deggendorfer, die nur mit einem kleinen Kader angetreten waren, kämpften zwar weiter, doch die Wölfe hatten im Schlussdrittel die größeren Kraftreserven und sorgten mit vier Toren (drei davon von Thomas Bauer) dafür, dass der Sieg standesgemäß ausfiel. Rothammer (fünf Punkte) und Kapitän Fabian Hillmeier (sieben) ragten heraus.

Am Sonntag gegen Freiburg, das tags zuvor Ingolstadt mit einem 6:5-Penalty-Sieg überrascht hatte, waren die Wölfe spielerisch deutlich stärker. Nach einem 3:2-Zwischenstand nach 20 Minuten sorgte ein brachte ein starkes zweites Drittel mit sechs Toren die Wölfe auf die Siegerstraße. Bauer war mit drei Toren und zwei Vorlagen bester Scorer. Drei Gegentore in den letzten sieben Minuten sorgten aber dafür, dass der Erfolg am Ende noch einmal etwas knapper ausfiel.

Die Wölfe trainieren in den kommenden drei Wochen jeweils einmal in Donaustauf. Die Ausstellungshalle in Straubing ist wegen des Gäubodenvolksfestes schon gesperrt, die eigene Halle in Atting noch nicht bespielbar. „Ohne Training geht es einfach nicht“, sagt der Coach. Nach den Spielen gegen Augsburg und Ingolstadt folgt vor der kurzen Sommerpause noch das Rückspiel gegen Deggendorf (4.8.).

Text: Michael Bauer, Foto: Andrea Ach

Spendenübergabe Crowdfunding


27.06.2018 Am Montag wurde durch Volksbank-Vorstand Edmund Wanner die Summer aus dem erfolgreichen Crowdfunding an den Verein übergeben
Um den Spielbetrieb in der neuen Hockeyhalle in Atting aufnehmen zu können, benötigte der IHC Atting eine neue Hockeybande rund um das Spielfeld. Der Gesamtpreis für diese Bande beträgt rund 40.000,- Euro. Um die Finanzierungslücke von 5.000,- Euro schließen zu können, präsentierte sich der Skaterhockey-Club auf der Crowdfunding-Plattform der Volksbank Straubing und bat um Hilfe aus der Bevölkerung, da damit zuvor schon 16 soziale Projekte in der Region aus verschiedensten Bereichen finanziert wurden.

Während der dreimonatigen Finanzierungsphase rührte der Verein kräftig die Werbetrommel – sowohl regional, als auch überregional über die eigenen Social-Media-Kanäle. So konnte die anvisierte Summe von 5.000 Euro am Ende sogar überschritten werden. Insgesamt wurden sogar 6.236,- Euro gesammelt. „Es haben unglaublich viele Leute gespendet, dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, sagt Michael Bauer, 2. Vorsitzender der Wölfe. „Toll ist, dass sich nicht nur unsere eigenen Mitglieder und deren Angehörige oder Bürger aus Atting an der Aktion beteiligt haben, sondern auch Mitglieder anderer Vereine in Deutschland.“ So spendeten beispielsweise die Deggendorf Pflanz 500 Euro. Auch vom Ligakonkurrenten Freiburg ging eine Spende ein. „Unser Motto „Zamhoidn“ war hier Programm für eine ganze Sportart.“

Getreu dem genossenschaftlichen Prinzip‚ „was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele gemeinsam“, hat die Volksbank Straubing die Crowdfunding-Initiative „Viele schaffen mehr“ ins Leben gerufen. „Denn die gemeinschaftliche Unterstützung vieler unterschiedlicher Menschen ermöglicht die Realisierung von Ideen, die vorher mangels finanzieller Mittel nicht umsetzbar waren“, erläutert Edmund Wanner, Vorstandsvorsitzender der Bank. „Es ist toll, was hier entsteht und welches Engagement in dieses Projekt gesteckt wird“, sagte Wanner. „Vor allem kommt es auch dem Nachwuchs zugute. Das ist auch uns als Bank sehr wichtig.“

Der Bau der neuen Hockey- und Stocksporthalle, die gemeinsam mit dem EC Atting genutzt wird, geht in die Endphase. Die Halle selbst steht bereits. Vergangene Woche wurden die Zimmererarbeiten abgeschlossen, die Elektroarbeiten laufen und nun beginnen die Bodenarbeiten. Danach kann vom Verein die bereits angelieferte Bande aufgebaut und der Spielbelag verlegt werden. Ziel beider Vereine ist es, im Spätsommer oder Frühherbst mit dem Spielbetrieb zu beginnen. Zusammen wurden von beiden neben zahlreicher Stunden Eigenleistung bereits 90.000 Euro an Eigenmitteln in das Projekt investiert, darunter nun auch die Summe des Crowdfundings.

Informationen zum Crowdfunding: Auf der Plattform https://volksbank-straubing.viele-schaffen-mehr.depräsentieren soziale, karitative, kulturelle und öffentliche Einrichtungen, Initiativen und Vereine aus der Region ihre Projektideen. Interessierte können ihre Lieblingsprojekte finanziell unterstützen und die Umsetzung ermöglichen. Einzige Voraussetzung ist die Gemeinnützigkeit der Initiative. Für die Initiatoren bietet die Plattform ganz neue Möglichkeiten, um Unterstützer für sich zu gewinnen. Die Volksbank stellt die Onlineplattform für „Viele schaffen mehr“ zur Verfügung und bewirbt diese im Rahmen ihrer Kommunikationsmaßnahmen. Darüber hinaus tritt sie auch als Co-Funder auf. Die Volksbank erhöht jede Spende ab 5,- Euro um 5,- Euro. Insgesamt konnten bereits über 94.000,- Euro gesammelt und nun 17 Projekte erfolgreich finanziert werden.

Bild: Edmund Wanner (Vorstandsvorsitzender der Volksbank), Claudia Hillmeier (Fördergruppe IHC) mit Tochter Lea, Michael Bauer (2. Vorsitzender IHC) und Fabian Hillmeier, Kapitän der Zweitligamannschaft. (Foto: Brandl)

Verrücktes Spiel und drei Punkte


24.06.2018 Durch den spät gesicherten 16:14-Sieg gegen die Rhein-Main Patriots hat die Zweitligamannschaft den Anschluss an die Spitze wieder hergestellt
„So etwas habe ich noch nicht erlebt“. Markus Alzinger, Coach des IHC Atting, musste am Samstag in Donaustauf gegen 19.45 Uhr erst einmal tief durchatmen, als der Sieg gegen die Rhein-Main Patriots unter Dach und Fach war. 16:14 (6:3, 3:5, 7:6) hieß es am Ende und die Wölfe sahen viereinhalb Minuten vorher wie ein sicherer Verlierer aus.

Doch vier Treffer binnen nur 1:58 Minuten machten aus einem scheinbar klaren Rückstand einen 14:13-Vorsprung. Und weil sich die stark ersatzgeschwächten Gäste aus Hessen nach dem 14. Gegentor auch noch zwei Strafzeiten wegen Schiedsrichterbeleidigung abholten – so wie schon die Attinger einige Male zuvor – konnten die Wölfe nachlegen und das verrückte Spiel, in dem beide Mannschaften mehrmals auch Pfosten oder Latte getroffen hatten, später sicher über die Zeit bringen.

Kapitän Fabian Hillmeier gelangen vier Treffer, Leon Schneider, gerade in den Lehrgang der Juniorennationalmannschaft berufen, traf dreimal. Er gab mit seinem Tor zum 11:13 die Initialzündung zur Aufholjagd. Youngster Maximilian Kettl erzielte das wichtige Tor zum 14:13. Außerdem trafen Tim Bernhard (3), Florian Meichel (2), Matthias Rothhammer (2) und Thomas Bauer für die Wölfe, die ohne ihre beiden Stammgoalies Raphael Heitzer und Daniel Filimonow spielten.

„Die letzten fünf Minuten waren einfach brutal“, sagte Alzinger. „Erst lagen wir drei Tore zurück, dann stand es 15:13. Das lag aber einfach daran, weil wir nicht aufgehört haben, zu kämpfen.“ Er kritisierte aber erneut die viele Strafzeiten, insgesamt 22 Minuten. „Die haben uns total aus dem Konzept gebracht, vor allem im zweiten Drittel. Da waren wir total planlos.“ Sechs Mal trafen die Patriots insgesamt in Überzahl.

Die Wölfe sind damit weiter auf Rang fünf in der 2. Bundesliga Süd, haben mit 15 Punkten aus sieben Spielen den Anschluss zur Spitze aber wieder hergestellt. Weiter geht es am 7. und 8. Juli mit dem Auswärtswochenende bei den Spitzenteams aus Merdingen und Spaichingen.

Text, Foto: Michael Bauer

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Die Woidboyz zu Gast in Atting


23.06.2018 Die Comedians Basti, Uli und Andi vom Bayerischen Rundfunk unterwegs in Atting
Am Donnerstag waren die die bayerischen Comedians Basti, Uli und Andi, besser bekannt als die „Woidboyz“, in unserer Heimatgemeinde Atting unterwegs. Im Rahmen ihrer Sendung „Woidboyz on the road“ reisen die drei – getrieben von Zufall und Spontanität – durch Bayern und ergründen dabei Winkel des Freistaats, in die sonst keiner schaut.

In Atting besuchten sie vor allem die ansässigen Firmen und versuchten, dort mehr über das Dorf zu erfahren. Bei Pokale Omasmeier bekam „Woidboy“ Andi seinen ersten eigenen Pokal. Von der Idylle der Attinger Weiher angezogen, organisierten die Comedians dort kurzerhand ein kleines Fest mit einem Spanferkel der Sparnferkelbraterei Franz Leonhardtund einem Fass Bier von Getränke Eisenschink. Auch einige IHC-Mitglieder wurden dazu eingeladen und kamen spontan vorbei. Diese machten die Woidboyz natürlich auf die derzeit entstehende Hockey- und Stocksporthalle am Sportplatz aufmerksam.

„Wir haben uns schon gefragt was da genau gebaut wird. Von Inlinehockey haben wir jedoch noch nie etwas gehört“, so Woidboy Basti. Dass dabei bereits gegen Weltmetropolen wie beispielsweise London gespielt wurde, brachte die drei durchaus ins Staunen. Und so wurde selbstverständlich eine Einladung für ein Heimspiel in der neuen Heimat ausgesprochen.

Liebe Woidboyz, schauts doch mal wieder vorbei, wenn wir mit unserer Baustelle fertig sind!

Text, Foto: Moritz Eisenschink

Drei Punkte im Visier


22.06.2018 Am Samstag erwartet die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd die Rhein-Main Patriots zum Heimspiel in Donaustauf (Beginn 17.30 Uhr)
Durch zwei klare Derbyniederlagen in Augsburg und Schwabmünchen ist der IHC Atting auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden und in der Tabelle der 2. Bundesliga Süd auf Rang fünf abgerutscht. Im Heimspiel gegen die Rhein-Main Patriots sollen deshalb am Samstag (17.30 Uhr, Donaustauf) wieder drei Punkte her.

Coach Markus Alzinger war so gar nicht zufrieden, wie sich die Mannschaft bei den beiden Auswärtsspielen präsentiert hatte. „Wir haben einfach zu viele Unterzahltore kassiert.“ Insgesamt zehn Tore ließ seine Mannschaft bei einem Mann weniger zu. „Das muss diesmal besser werden. Wir dürfen einfach nicht so viele Strafzeiten kassieren, auf den Körper müssen wir aber schon gehen.“

Gegner Rhein-Main Patriots steckt voll in der Krise: Nach den beiden Auftaktsiegen wurden zuletzt sieben von acht Spielen verloren, darunter in der vergangenen Woche das Heimspiel gegen Augsburg mit 4:11. Beim eigentlichen Playoff-Kandidaten spricht der Sportliche Leiter Patric Pfannmüller man bereits jetzt davon, dass man die Saison noch „ordentlich zu Ende spielen“ wolle. Mit einem Playoff-Einzug rechnet man beim Tabellenachten nicht mehr. Im vergangenen Herbst hatten die Patriots noch die Rückkehr in die 1. Bundesliga knapp verpasst.

Hinzu kommt: Die Patriots haben derzeit arge Personalprobleme. Schon gegen Augsburg fielen einige Spieler aus, am Samstag in Donaustauf müssen sechs Spieler verletzungsbedingt und drei berufsbedingt passen. Nur neun Spieler und ein Torhüter stehen Coach Mathias Becker zur Verfügung, sogar Pfannmüller wird die Skates für sein Team schnüren.

Aber auch bei den Attingern fehlen aber diesmal wichtige Spieler: Mit Raphael Heitzer und Daniel Filimonow fehlen die beiden etatmäßigen Torhüter, dafür stehen Eugen Kelbin und Thomas Stadler im Team. „Es wird auch Änderungen in den Reihen geben“, sagt Coach Alzinger, der erstmals in dieser Saison auch Leon Schneider aufspielen wird, der gerade eine Einladung zum Lehrgang der Juniorennationalmannschaft erhalten hat. „Wir wollen unbedingt diese drei Punkte.“

Text: Michael Bauer, Foto: Andrea Ach

Zwei Derbys, null Punkte


11.06.2018 Gegen Augsburg und Schwabmünchen waren eigentlich Punkte eingeplant, herausgekommen sind aber zwei Niederlagen. Der Bericht zum Wochenende:
Der IHC Atting hatte bisher eine weiße Weste: Vier Siege aus vier Spielen. Diese zu behalten, hatte er auch am Wochenende bei den beiden Derbys in Augsburg und Schwabmünchen im Visier. Herausgekommen sind dagegen null Punkte und die Wölfe sind in der 2. Bundesliga Süd auf Rang fünf zurückgefallen.

Klar und deutlich war es am Samstag beim Erstligabsteiger TV Augsburg, wo man mit 5:15 (1:6, 2:4, 2:5) unterging. Es war die erste Niederlage seit eineinhalb Jahren für die Wölfe, die im Herbst 2016, damals selbst noch in der 1. Bundesliga, ebenfalls gegen den TVA verloren hatten. Nach dem Rückzug in die Regionalliga waren alle Spiele und die Meisterschaft gewonnen worden. Auch das zweite Wochenenderby in Schwabmünchen ging – wenn auch deutlich knapper – mit 10:14 (4:5, 1:3, 5:6) verloren.

Coach Markus Alzinger war dementsprechend sauer: „Das war ein Wochenende zum Vergessen, und zwar von der ersten bis zur letzten Minute. Es kamen kaum Pässe an, Positionen wurden nicht gehalten und wir sind zu viel nach vorne gelaufen.“ Hinzu kamen Strafzeiten und schwaches Unterzahlspiel. Gegen Augsburg kassierten die Wölfe sechs, gegen Schwabmünchen vier Treffer in Unterzahl.

„Augsburg war am Samstag sehr gut, sie haben ihr Spiel gespielt“, sagte Alzinger. Sein Team lag schon nach 20 Minuten mit 1:6 zurück und der Coach ersetzte Daniel Filimonow durch Raphael Heitzer. Doch eine Aufholjagd konnte nicht gestartet werden. Die Attinger Tore erzielten Thomas Bauer (2), Tim Bernhard, Kapitän Fabian Hillmeier und Matthias Rothhammer.

„Ich dachte eigentlich, dass wir schon im Spiel am Sonntag daraus lernen“, meinte Alzinger über das zweite Derby. „Schwabmünchen war nicht ganz so gut wie der TVA, aber wir haben einfach wieder zu viele Strafzeiten genommen und zu wenig Laufbereitschaft gezeigt.“ Eine Aufholjagd im Schlussdrittel zum zwischenzeitlichen 8:6 machten die Mammuts mit zwei schnellen Treffern sofort wieder zunichte. Die Tore erzielten an diesem Tag erzielten Bauer (3), Hillmeier (2), Roman Schreyer, Florian Meichel, Christian Prasch, Maximilian Miazga und Marco Rothhammer.

„Vielleicht war das auch gut für uns, dass wir beide Spiele so verloren haben“, zog der Coach ein Fazit. Auf Besserung hofft er nun in knapp zwei Wochen, wenn die Wölfe zum nächsten Heimspiel in Donaustauf die Rhein-Main Patriots (23. Juni, 17.30 Uhr) erwarten.

Besser lief es für den Nachwuchs: Die Schüler bleiben nach dem 5:4 im Top-Spiel gegen Deggendorf auch nach acht Spielen ungeschlagen und führen mit 24 Punkten souverän die Tabelle der bayerischen Liga an. Auch die Jugend grüßt vom Platz an der Sonne: Das 17:4 gegen Deggendorf II war der sechste Sieg im achten Spiel, man hat vier Punkte Vorsprung auf Deggendorf I.

Text: Michael Bauer, Foto: Andrea Ach (Archiv)

Zwei schwere Derbys


07.06.2018 Für die Bundesligamannschaft stehen am Wochenende zwei schwere Auswärtsspiele auf dem Programm – am Samstag in Augsburg, am Sonntag in Schwabmünchen
Auf den IHC Atting wartet an diesem Wochenende ein Doppel-Härtetest: Denn die Wölfe haben gleich zwei Auswärtsderbys vor der Brust und die haben es in sich: Am Samstag gastierten sie um 18.30 Uhr beim TV Augsburg, am Sonntag um 13 Uhr beim TSV Schwabmünchen. „Das werden zwei hoch interessante Duelle, die wir beide gewinnen wollen“, sagt Coach Markus Alzinger, der um die Stärke beider Gegner weiß: Der TVA hat erst eines von fünf Spielen verloren und steht in der Tabelle unmittelbar hinter den aus vier Spielen noch unbesiegten Attingern. Die Mammuts, die der IHC zum Heimauftakt Anfang April mit 17:11 besiegen konnte, gelten als besonders heimstark, verloren im Vorjahr nur ein einziges Heimspiel und stehen aktuell bei drei Siegen aus fünf Spielen.

In Augsburg spielte man zuletzt noch zu gemeinsamen Erstligazeiten im Jahr 2016 und verlor mit 7:14. In der Folgesaison verließen aber einige Spieler den TVA, darunter auch der langjährige Top-Scorer und Nationalspieler Lukas Fettinger. Nach 15 Jahren musste der TVA, der 2011 und 2012 zweimal deutscher Meister und in den Jahren 2013, 2014, 2015 dreimal Europapokalsieger war, aus der 1. Bundesliga absteigen. Ein Testspiel vor der Saison gewann der IHC mit 9:4, aktuell ist Oliver Dotterweich mit 24 Punkten bester Scorer.

Denkt man im IHC-Lager an Schwabmünchen, dann besonders gerne an das Jahr 2013, als man nach einer Energieleistung ab Mitte des Spiels einen 1:5- und später einen 4:8-Rückstand in einen 11:8-Sieg verwandelte. Am Saisonende feierte man den Meistertitel und stieg in die 1. Liga auf. Alexander Krafczyk ist mit 28 Punkten derzeit bester Scorer der Mammuts.

Die Wölfe wollen gegen die Offensivpower beider Teams (62 bzw. 67 Tore aus fünf Spielen) mit drei Reihen um Fabian Hillmeier, Thomas Bauer, und Tim Bernhard dagegenhalten. Da Alzinger einen großen Kader hat, plant er zudem, am Sonntag zwei Spieler auszutauschen. Im Tor stehen Raphael Heitzer und Daniel Filimonow. Der IHC verfügt mit nur 21 Gegentoren derzeit auch über die beste Abwehr.

In der ungleichen Tabelle liegen die Wölfe derzeit mit zwölf Punkten aus vier Spielen hinter Merdingen (18 Punkte/sieben Spiele), und Spaichingen (15 Punkte/neun Spiele) auf Rang drei. Dahinter geht es eng zu: Auch Augsburg und Freiburg haben zwölf Punkte, dahinter liegen Freiburg, Ingolstadt und Assenheim mit je neun.

Text: Michael Bauer, Foto: Andreas Chuc

Richtfest


31.05.2018 Bei herrlichem Sommerwetter haben wir am Tag vor Fronleichnam zusammen mit dem EC Atting mit rund 250 Gästen, Vereinsmitgliedern, Freunden, Sponsoren und Gönnern unser Richtfest gefeiert.
Bei herrlichem Sommerwetter haben wir am Tag vor Fronleichnam zusammen mit dem EC Atting mit rund 250 Gästen, Vereinsmitgliedern, Freunden, Sponsoren und Gönnern unser Richtfest der neuen Hockey- und Stocksporthalle gefeiert. Besonders gefreut hat uns zu sehen, mit welcher Begeisterung nicht nur unsere Mitglieder, sondern auch unsere Freunde und Gönner den Zwischenstand begutachtet haben und welch tolle Gespräche sich am Rande ergeben haben – sei es, dass neue Sponsoren gefunden wurden, oder Gönner in irgendeiner Art und Weise noch ihre Hilfe angeboten haben.

Ein herzlicher Dank für ihre bisherige Arbeit und ihre Unterstützung geht an die Firma Max Streicher (Fundamente), die Zimmerei Schäffer, unseren Sponsor Kies Wolf (Eradrbeiten), unseren Gönner und Sponsor Gerd Mühlbauer (MT Propeller), der mit seiner Anschubfinanzierung vieles für uns erst möglich gemacht hat. Ein weiterer herzlicher Dank an unseren 1. Bürgermeister Robert Ruber nebst Gemeinderat, unseren Architekten Ludwig Maier, dem „Grilla“ mit seinem Team, den Mitgliedern des EC Atting für den Getränkeausschank und natürlich allen weiteren Helfern an diesem Abend und denen, die bereits fleißig in der Halle gewerkelt haben oder sich am Crowdfunding an der Finanzierung beteiligt haben.

Ab Fronleichnam beginnen die Schleif- und Streicharbeiten an den Leimbindern, die wir selbst übernehmen. Es folgen die Elektroarbeiten und Anbringen der Lampen sowie der Einbau von Bande, Belag, Netzen, Toren etc. Wann das erste Heimspiel steigt, können wir noch nicht genau sagen: Wir wissen aber: Auch das wird gefeiert! #zamhoidn #skaterhockey #halleluja

Text, Foto: Michael Bauer
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Weiterhin volle Punktzahl


27.05.2018 Die erste Herrenmannschaft klettert durch einen souveränen 8:5-Sieg bei den Rhein-Main Patriots mit nun vier Siegen aus vier Spielen auf den zweiten Platz in der 2. Bundesliga Süd
Der IHC Atting hat auch auswärts seine tolle Form unter Beweis gestellt und mit einem 8:5-Sieg (2:2, 4:3, 2:0) bei Playoff-Aspirant Rhein-Main Patriots nicht nur seine bisherige 100-prozentige Punktausbeute behalten, sondern sich gleichzeitig auf den zweiten Rang in der 2. Bundesliga Süd vorgeschoben.

„Einfach gut“ sei das Spiel seiner Mannschaft gewesen, sagte Trainer Markus Alzinger nach der Partie in der heißen Hockeyhalle von Niddatal. „Wir haben gut von hinten herausgespielt und keine Hauruckaktionen gemacht.“ Die Attinger zeigten eine abgeklärte und kämpferisch starke Leistung. „Wichtig war auch, dass wir nur eine Strafzeit bekommen haben.“

Die Special Teams entschieden nämlich das Spiel mit. Denn die beiden entscheidenden Tore durch den am Ende vierfachen Torschützen Fabian Hillmeier (45.) und Roman Schreyer (55.) zum 7:5 und 8:5 fielen in Überzahl – ebenso wie das zwischenzeitliche 1:1 durch Maximilian Kettl. Drei von sechs Überzahlmöglichkeiten konnten die Attinger somit ausnutzen und saßen selbst nur zwei Minuten auf der Strafbank. Die große Fläche in Assenheim (50 Meter lang, in Donaustauf nur 40), die man in Atting so mittlerweile gar nicht mehr gewohnt ist, sorgte für einiges an läuferischem Mehraufwand. Bei den stark besetzten Patriots ragte vor allem Tim May (ein Tor, drei Vorlagen) heraus. „Er hat uns ganz schön zugesetzt“, sagte Alzinger. Bei Atting fehlte mit Tim Bernhard der bisher beste Torschütze, auch Marco Rothhammer und Christian Prasch waren nicht mit dabei. „Den Ausfall haben wir aber gemeinsam gut wegstecken können.“

Dreimal gingen die Gastgeber, für die es die sechste Niederlage in Folge war, in Führung, dreimal glichen die Wölfe aus, um dann in der 27. und 28. Minute durch Treffer von Hillmeier und Max Miazga erstmals selbst in Front zu gehen. Zweimal glichen die Gastgeber nun aus, doch zwei weitere Tore von Hillmeier (34./37.) brachten dann die 6:5-Pausenführung, die im Schlussdrittel in den am Ende verdienten Sieg – so sahen es auch die Gastgeber – verwandelt wurde.

Die Wölfe haben nun zwei Wochen Pause, dann warten mit den bayerischen Derbys in Augsburg (9.6.) und Schwabmünchen (10.6.) zwei Härtetests. Zuhause in Donaustauf geht es am 23.6 mit dem Rückspiel gegen die Patriots weiter.

Rhein-Main Patriots: Kempf, Keusen (2/1), Lachmann, Blum, May (1/3), D. Schlicht (0/1), Gabler, Mario, Patejdl (1/0), S. Schlicht (1/0), Schäfer, Neumann;

Atting: Heitzer - Meichel (0/2), Kettl (1/1), Bogner, Deichslberger, R. Kuhnle, Bauer (1/1), Eisenschink, Schreyer (1/1), Mat. Rothhammer (0/1), Miazga (1/1), Hillmeier (4/0), Wittenzellner;
Schiedsrichter: Schmidt (Köln), Pedarnig (Uedesheim); Strafminuten: Rhein-Main Patriots 12, Atting 2, Zuschauer: 128
Text: Michael Bauer, Foto: Andreas Chuc

Erste will auch auswärts punkten


25.05.2018 Mit fast vollem Kader reist das Zweitligateam am Samstag ins hessische Niddatal.
Die neue Spielzeit in der 2. Bundesliga Süd läuft für den Rückkehrer IHC Atting bisher perfekt. Aus drei Spielen wurde die Maximalpunktzahl von neun Zählern eingefahren. Der Tabellendritte möchte beim ersten Auswärtsspiel am Samstag im hessischen Niddatal (Spielbeginn 18.30 Uhr) bei den Rhein-Main Patriots ebenfalls voll punkten.

Beim Tabellenachten ist man mit den jüngsten Ergebnissen alles andere als zufrieden. Nach zwei Heimsiegen gab es zuletzt fünf Niederlagen in der Fremde – teils klare wie das 2:14 in Spaichingen, zuletzt aber nur ein knappes 9:11 in Schwabmünchen. Immer wieder aber wurden komplette Drittel verschlafen, wie beim 9:15 in Augsburg, als man zweimal sieben Tore in einem Drittel kassierte. Das Saisonziel Playoffs ist für den ehemaligen Erstligisten, der im Vorjahr den Aufstieg in der Serie gegen die Düsseldorf Rams knapp verpasste, somit mittlerweile in Gefahr. „Die Jungs müssen sich am Wochenende zusammenreißen und eine passende Antwort liefern“, gab der Sportliche Leiter Patric Pfannmüller deshalb am Donnerstag in der Wetterauer Zeitung als Vorgabe aus.

Beim IHC Atting geht man fast in Top-Besetzung in das Spiel. Allerdings fehlt mit Tim Bernhard (elf Treffer), der beste Torjäger. Auch Christian Prasch und Marco Rothhammer sind nicht mit dabei. Im Tor steht diesmal Raphael Heitzer. „Die Fläche in Assenheim hat NHL-Maße, die müsste uns eigentlich liegen“, sagt Trainer Markus Alzinger. „Natürlich sind die Patriots nicht zu unterschätzen, aber wir wollen wieder die Punkte einfahren. Unser Kader ist mit 13 Spielern groß genug.“

Gute Erinnerungen hat man an die letzte Auswärtsbegegnung in Niddatal. Als Aufsteiger gewann man an einem bitterkalten 1. März 2014 das heiße Auftaktspiel in die 1. Bundesliga mit 4:3 (104 Strafminuten), das Heimspiel im Juli desselben Jahres sogar mit 15:4. Atting kam damals in die Playoffs, die Patriots nicht.

Text: Michael Bauer, Foto: Andrea Ach

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14.07., 18 Uhr Ergebnis:
14:8

Atting - Deggendorf (in Deggendorf)
So., 15.07., 13.00 Uhr
Neubeuern - Jugend 10:6
So., 15.07., 14.00 Uhr
Atting I - Freiburg 4:3
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 12 157:71 32
2 Spaichingen 14 151:91 30
3 Merdingen 11 147:88 24
4 Ingolstadt 12 125:79 23
5 Atting 11 131:110 21
6 Freiburg 11 96:75 17
7 Schwabmünchen 12 139:146 15
8 Rhein-Main Patriots 14 119:146 15
9 Deggendorf 12 71:147 6
10 Sasbach 13 36:219 0
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