Jugend nach Krimi im Finale


15.10.2017 Nach einem 11:10-Auswärtssieg nach Penalty-Schießen bei den Deggendorf Pflanz hat die Jugendmannschaft das Finale um die bayerische Meisterschaft erreicht.
Was für ein Krimi: Die Jugendmannschaft hat am Samstag durch einen 11:10-Sieg nach Penalty-Schießen die Playoff-Halbfinalserie gegen die Deggendorf Pflanz noch drehen können und ist ins Finale um die bayerische Meisterschaft eingezogen, wo es gegen Hauptrundensieger ERC Ingolstadt geht. Spiel eins war gegen Deggendorf noch mit 4:7 verloren worden, es folgte ein 9:6 im Heimspiel und nun der Auswärtssieg.

Im Spiel selbst fehlte es an nichts, schon gar nicht an Spannung: So lagen die Deggendorf Pflanz nach dem ersten Drittel 3:2 in Führung. Aber die Attinger zeigten Mut im zweiten Drittel und die Partie drehen. Nach 30 Minuten stand es 7:5. Im letzten Drittel gab es dann eine Abwehrschlacht von Attinger Seite. Die Wölfte wehrten über zehn Minuten lang die Angriffswelle der Deggendorfer ab – auch dank einer hervorragenden Leistung von Torhüter Matthias Bauer. Danach aber war gelangen Deggendorf innerhalb von drei Minuten drei Treffer. Doch nach dem 7:8-Rückstand bäumten sich die Attinger noch einmal auf und erzielten zehn Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit den 8:8-Ausgleich.

In der Verlängerung nun ging die Heimmannschaft schnell mit zwei Toren in Führung. Doch die Gäste gaben sich weiterhin nicht auf und konnten so in den zweiten fünf Minuten der Verlängerung wieder ausgleichen. Hier gab es das zweite Aufbäumen und wieder ein spätes Tor: 15 Sekunden vor dem Ende wurde der Ausgleich zum 10:10 erzielten. Jetzt ging es ins Penalty-Schießen und auch hier besiegelte erst der vierte Penalty den Sieg der Wölfe.

Kommentar von Trainer Vincent Liebl: „An ein solches Spiel erinnert man sich sein Leben lang. Allein schon, dass man es ZWEIMAL in allerletzter Minute schafft, den Ausgleich zu erzielen. Ich bin überwältigt, was diese Mannschaft heute geleistet hat. Soviel Kampf und Ehrgeiz wünscht man sich immer zu sehen. Die Mannschaft hat sich heute belohnt für die ganze harte Arbeit im Training. Das Spiel hat mich auch sehr viele Nerven gekostet, so dass ich mich dann zum Penalty-Schießen vom Spielfeld weggedreht habe, weil ich diese Spannung nicht ertragen konnte. Mit dieser Leistung können wir nun beruhigt unseren Blick Richtung Finale richten. Ich möchte mich auch bei der ganzen Mannschaft bedanken, die gespielt haben oder leider nur von der Bank zugesehen haben. Diese Jungs haben ihre Mitspieler immer angefeuert, was mir zeigt, dass wir eine Mannschaft sind. So macht mir diese Aufgabe sehr viel Spaß und Freude!

Update zum Hallenbau


09.10.2017 in Kürze wird mit dem Abbau der Halle in Pentling begonnen, bei gutem Verlauf kann noch 2017 mit der Betonierung der Fundamente begonnen werden.
Beim 40-jährigen Jubiläum des EC Atting am Sonntag gab 1. Bürgermeister Robert Ruber ein Update zum Hallenbau am Sportgelände. Der Notarvertrag sei mittlerweile unterschrieben und es wurde eine Firma gefunden, die sich um den Abbau in Pentling und den danach folgenden Aufbau in Atting kümmert. Bei seiner letzten Sitzung entschied der Gemeinderat auch, dass die Halle noch etwas verlängert wird, so dass neben dem Skaterhockeyspielfeld auch noch zwei Eisstockbahnen für den EC Atting entstehen. Somit können beide Vereine gleichzeitig spielen bzw. trainieren – ein Wunsch der beiden Vereine, von Bürgermeister Ruber und auch des Gemeinderates.

Ende Oktober oder Anfang November beginnt der Abbau in Pentling, Teile der Halle werden dann gleich nach Atting gebracht und auf dem Vereinsheimgelände zwischengelagert. Derzeit erfolge die Statikberechnung, die Eingabeplanung werde ebenfalls gemacht und Ruber hofft auf eine zügige Baugenehmigung durch das Landratsamt. Das Deckblatt, dass auf dem Gelände eine Halle gebaut werden dürfe, ist bereits genehmigt. Der Satzungsbeschluss wurde bereits gemacht. Bei gutem Verlauf können in diesem Jahr noch die Fundamente betoniert werden, anschließend kann im Frühjahr 2018 sobald die Witterung es erlaubt. mit dem Aufbau begonnen werden. „Wenn alles gut geht, haben wir dort zur Jahresmitte für den EC und den IHC Atting eine Spielstätte.“

Die Vorstandschaften beider Vereine haben sich in den letzten Wochen bereits einige Male unterhalten: „Wir und der IHC werden aus der Halle unsere Sportstätte machen – eine gemeinsame Sportstätte für beide Vereine“, sagte EC-Vorsitzender Sepp Pleischl. Den Löwenanteil der Kosten für die neue Halle übernimmt die Gemende, beide Vereine beteiligen sich aber nicht nur durch Finanzierung von Belag, Bande oder Spielerbänke am Gemeinschaftsprojekt, sondern auch durch Eigenleistung.

Text, Foto: Michael Bauer

Nachwuchs mit Playofferfolgen


09.10.2017 Die Junioren haben sich vorzeitig für das Finale um die bayerische Meisterschaft qualifiziert, die Jugend hat die Halbfinalserie gegen Deggendorf ausgeglichen,
Die beiden in den Playoffs spielenden Nachwuchsmannschaften des IHC Atting konnten am Wochenende Erfolge erringen. Die Junioren haben sich nach dem zweiten Sieg im Halbfinale gegen den ERC Ingolstadt bereits vorzeitig für das Finale um die bayerische Meisterschaft qualifiziert. Dem 5:2 vor einer Woche zuhause folgte am Samstag ein 13:6 im Auswärtsspiel. Im Finale (best of three) treffen sie auf den Sieger des Duells TV Augsburg gegen Turmfalken Neubeuern. Hier hat Augsburg das erste Spiel mit 13:1 gewonnen, Spiel zwei findet am kommenden Samstag statt.

Die Jugendmannschaft hat die Serie gegen die Deggendorf Pflanz zum 1:1 ausgleichen können. Dem 4:7 vor einer Woche in Deggendorf ließen die Attinger nun am Sonntag einen 9:6-Heimsieg folgen. Das entscheidende dritte Spiel findet am Samstag in Deggendorf statt. Der Sieger trifft im Finale auf den ERC Ingolstadt, der den TV Augsburg in zwei Spielen (8:3 und 7:2) besiegte.

Pokalübergabe und Aufstiegsfrage


26.09.2017 Mit einem Sieg wollte sich der IHC Atting am Wochenende aus der Regionalliga-Saison verabschieden. Ein Sieg wurde es auch – allerdings einer am grünen Tisch.
Ein Sieg wurde es auch – allerdings einer am grünen Tisch. Denn die Partie beim HC Marktoberdorf im Allgäu musste abgesagt werden, da der Gegner keine spielfähige Mannschaft stellen konnte. Lange wurde hin- und herüberlegt und umgeplant, eine Verlegung von Samstag auf Sonntag stand im Raum, dann kam aber doch die Absage und die Wertung mit drei Punkten und 10:0 Toren, was den Attingern nun eine perfekte Saison von 42 Punkte aus 14 Spielen einbringt. Immerhin: Den Pokal brachte Coach Markus Alzinger dann doch mit nach Hause. Denn er spielte mit seiner Schülermannschaft in Augsburg gegen Marktoberdorf. Dort wurde dann der Pokal für die Regionalligameisterschaft symbolisch übergeben. Neben Alzinger nahmen ihn Schüler-Kapitän Ben Stadler und Sohn Lukas Alzinger entgegen.

Als Meister stand man schon seit Juli nach dem 9:5-Sieg in Pleystein fest. Nun geht es um die Frage nach dem Aufstieg. Bis zum 31. Oktober muss eine Entscheidung fallen, ob man in den ISHD-Bereich zurückkehrt. Alle Spieler aus der Mannschaft sprachen sich jüngst dafür aus. Zu stark war das Team für die bayerische Regionalliga, mit 56:1 gab es sogar einen Rekordsieg für die Annalen. Die Vorstandschaft hat noch nicht endgültig entschieden, denn es gilt die Frage nach der kurzfristigen Spielstätte zu beantworten.

Obwohl mit dem jüngsten Kauf einer gebrauchten Halle die Strukturprobleme der Wölfe vor der Lösung stehen, hat man kurzfristig noch keine Spielstätte. Denn in Atting geht man davon aus, dass die Halle erst im Juni spielfähig ist, im Jahr 2017 maximal noch Fundamente erstellt werden können. Die Saison beginnt aber im März. Daher müsste man entweder für die erste Saisonhälfte erneut nach Donaustauf ausweichen oder versuchen, mit einer Zahl an Auswärtsspielen zu starten.

„Wir werden das in den kommenden Wochen diskutieren“, sagt 1. Vorsitzender Martin Amann. „Erst einmal waren wir erleichtert, dass die Gemeinde für den Hallenkauf gestimmt hat. Damit kommen wir endlich in Atting an und hätten alle Hallenprobleme gelöst. Die Stimmung und die Motivation bei allen im Verein ist dadurch deutlich gestiegen. Da könnten wir auch in Kauf nehmen, dass wir einige Zeit ausweichen müssen, auch wenn das für alle mehr Aufwand bedeutet.“

Positiv stimmt die Wölfe die mögliche Zusammensetzung der 2. Bundesliga Süd 2018. Denn mit Schwabmünchen, Deggendorf, Ingolstadt und dem Erstligaabsteiger TV Augsburg wären insgesamt vier weitere bayerische Gegner in der Liga, was einerseits Attraktivität erhöhrt, andererseits aber auch die Fahrten und damit die Kosten reduziert.

BILD: Nahmen symbolisch den Pokal für die Regionalliga-Meisterschaft aus den Händen von BRIV-Mitarbeiter Bernd Antoni (rechts) entgegen: Markus Alzinger (Trainer IHC Atting Herren und Schüler), Schüler-Kapitän Ben Stadler und Lukas Alzinger (von links).

Text: Michael Bauer, Foto: Alzinger

Trainingsstart


09.09.2017 Nach der Sommerpause und dem Ende von Gäubodenvolksfest und Ostbayernschau geht es nun ins Herbst- und Wintertraining – sowie in die Playoffs
Nach der Sommerpause beginnen wir wieder mit dem Training in den Ausstellungshallen, die uns jetzt einmal bis Anfang Dezember zur Verfügung stehen. Wie es danach weiter geht, ist leider noch unklar. Wir suchen noch nach Lösungen.

Während des Herbst- und Wintertrainings und bis zum Start der Saisonvorbereitung im Februar werden die Bambini- und Schülerspieler gemeinsam trainieren, ab 6. Oktober wird auch wieder eine Laufschule angeboten, das Torwarttraining beginnt auch wieder im Oktober. Informationen dazu gibt es in den kommenden Wochen.

Ab Mitte September stehen im Nachwuchs noch die letzten Saisonspiele auf dem Programm, dann geht es ab Anfang Oktober für die Jugend und die Junioren in die Playoffs. Die Schülermannschaft nimmt nicht an der Endrunde teil. Die Herren haben am 23. September noch das letzte Auswärtsspiel in Marktoberdorf – auch dieses möchte Coach Markus Alzinger mit seinem Team gewinnen, um eine perfekte Saison hinzulegen. Die Heimspiele während der Playoffs finden wie in dieser Saison gewohnt in der Ausstellungshalle statt.

Über den Hallenneubau werden wir informieren, sobald es einen neuen Stand gibt. Wie bereits berichtet, hat der Gemeinderat den Beschluss gefasst, die Halle in Pentling anzukaufen.

Folgende Trainingszeiten gelten:

Schüler/Bambini: Dienstag, 17.00 - 18.30 Uhr

Jugend: Montag, 18.30 bis 20.00 Uhr, Donnerstag, 18.30 bis 20.00 Uhr

Junioren: Mittwoch, 19.00 bis 20.30 Uhr, Sonntag, 19.00 bis 20.30 Uhr

Herren 1: Dienstag 19.00 bis 20.30 Uhr

Hobby: Sonntag, 19.00 bis 20.30 Uhr

Ein Schritt in Richtung Zukunft


24.08.2017 Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 23. August entschieden, dass der Kauf der gebrauchten Halle angestrebt wird.

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 23. August entschieden, dass der Kauf der gebrauchten Halle angestrebt wird. Die Räte stimmten am Mittwoch einstimmig dafür, dass Bürgermeister Robert Ruber Verhandlungen über den Kauf aufnehmen darf. Sie zeigten sich alle überzeugt von der Halle die etwa 50 x 39 Meter groß ist. Den guten baulichen Zustand bestätigten mittlerweile auch Fachleute.

Durch den Kauf der Halle in Pentling, die bisher als Soccerhalle verwendet wurde, nun aber weichen muss, weil auf dem Grundstück Wohnungen entstehen, könne man das eingeplante Budget von 800.000 Euro halten, sagte Ruber. Auch Angebote neuer Hallen lägen vor. Mit diesen sei dies nicht der Fall. Zudem erhalte man mit der Halle in Pentling das gesamte Interieur wie Licht, Heizung, Bande, Tore, Kiosk etc gleich mit dazu. IHC und EC kommen selbst gemeinsam für Boden, Umbau der Banden bzw. Zeitnahme, Spielerbänke auf.

IHC und EC sowie ein Großteil der Gemeinderäte hatten die Halle am 8. August besichtigt und sich ebenfalls für diese Halle ausgesprochen. Sie bietet mit ihren Innenmaßen Platz für ein Hockeyspielfeld nach internationalem Maß von 20 x 40 Metern (möglicherweise auch ein wenig größer) sowie für mindestens eine Eisstockbahn zusätzlich, möglicherweise auch zwei. Die Höhe ist vollkommen ausreichend.

Ruber stellte auch klar, dass mit einer Aufstellung der Halle (bei einem erfolgreichen Kauf und Genehmigung) im Jahr 2017 nicht mehr zu rechnen sei, denn es müssten verschiedene Genehmigungen eingeholt bzw. Ausschreibungen getätigt werden. Möglicherweise könnten noch Fundamente erstellt werden. In Pentling muss die Halle noch dieses Jahr rückgebaut werden, so dass man die Teile einlagern müsse. Dies sei laut der ausführenden Firma kein Problem.

Von allen bei der Sitzung anwesenden IHC-Mitgliedern wurde die Entscheidung mit großer Erleichterung und Freude aufgenommen. Damit sind wir unserem großen Ziel wieder einen Schritt näher gekommen. Für den Spielbetrieb 2018 bedeutet dies aber weiterhin, nach Alternativen oder Zwischenlösungen Ausschau zu halten. Denn zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine Prognose über eine Fertigstellung der Halle gegeben werden.

Soccerhalle besichtigt


09.08.2017 Die Suche nach einer Spielstätte führte uns am 8. August in die Soccerhalle nach Pentling, die aktuell zum Verkauf steht.

Am 8. August besichtigten Mitglieder des IHC Atting und des EC Atting auf Einladung des Gemeinderates eine zum Verkauf stehende Halle in Pentling bei Regensburg, die bisher als Soccerhalle genutzt wurde und aktuell zum Verkauf steht. Die Halle, die über Außenmaße von 38 x 50 Metern verfügt wird seit Ende März nicht mehr genutzt. Auf dem Grundstück entsteht eine Wohnanlage. Die Soccerhalle ist eine von zwei Alternativen, die derzeit als Spielstätte für IHC und EC diskutiert werden und wäre nach Abbau sofort verfügbar. Auch Angebote über neue Hallen sind mittlerweile beim Gemeinderat eingegangen.

Ende Juli hatte die Vorstandschaft des IHC (sowie Trainer und Mitglieder der Fördergruppe) Bürgermeister Robert Ruber und Gemeinderäte zu einer Gesprächsrunde ins Vereinsheim eingeladen, um über die Spielstättenproblematik zu diskutieren. Der Gemeinderat wird in den nächsten Wochen über die Varianten beraten.

In der Zwischenzeit bemüht sich auch die Vorstandschaft nach möglichen Alternativen oder Lösungen für einen Trainingsbetrieb ab Januar 2018.

Aktuell keine Spielstätte 2018


21.07.2017 Mitteilung der Vorstandschaft zum aktuellen Stand des Hallenbaus in Atting und der Mitteilung der Stadt Straubing zur Eisstadion- und Ausstellungshallennutzung
Nach der Meisterschaft in der Regionalliga standen während der nun wohl verdienten Sommerpause eigentlich die Bemühungen im Vordergrund, schnellstmöglich in die 2. Bundesliga zurückzukehren und die Situation für den Nachwuchs zu verbessern. Allerdings stehen wir seit Mitte dieser Woche vor einem neuen Problem: Weder das Eisstadion noch die Ausstellungshalle werden 2018 als Spielort zur Verfügung stehen. Das hat uns die Stadt Straubing mitgeteilt. Möglicherweise können wir 2018 dort nicht einmal trainieren, da eine anderweitige Nutzung vorgesehen ist.

Wir hatten noch einmal auf ein Übergangsjahr gehofft, aber die Stadt hat uns noch einmal mitgeteilt, dass es für 2018 auch in der Ausstellungshalle nicht mehr geht. Man drängt uns nicht aus der Halle hinaus, es wird jetzt nur das umgesetzt, was man uns bereits seit drei Jahren angekündigt hat. Die Hinweise, dass irgendwann Schluss ist, hatten wir bereits mehrfach erhalten und kommuniziert. Dass Umbauarbeiten im Eisstadion für 2018 und auch 2019 anstehen, war bereits länger klar.

Aktuell können wir deshalb für 2018 nicht mal eine Mannschaft melden, geschweige denn an den Aufstieg der Herren in die 2. Bundesliga denken. Denn ein kompletter Spielbetrieb in Donaustauf oder Deggendorf kann nicht gestemmt werden. Wir wollen dies auch nicht. Nach dem Rückzug 2016 aus der 1. Liga war uns wichtig, wieder als ein Verein bei uns in der Umgebung anzutreten, nicht als zerrissene Grüppchen an verschiedenen Orten. Am 31. Oktober müssten wir für Liga zwei, Ende Dezember für die Regionalliga und den Nachwuchsspielbetrieb melden.

Wir setzen weiter große Hoffnungen in die Planungen der Gemeinde Atting, dass die geplante Halle zügig umgesetzt werden kann. Es gibt derzeit zwei Möglichkeiten: Den Bau einer neuen Halle oder den Kauf einer gebrauchten, die bereits begutachtet wurde. Für die zweite Variante müsste allerdings ein Stück Grund neben dem Vereinsheimsportgelände zusätzlich erworben werden, weil die Halle etwas zu breit ist. Gespräche dazu gab es. Für Variante eins werden noch Angebote über Kosten eingeholt, was sich derzeit aber leider verzögert.

Wir möchten durch den Gang an die Öffentlichkeit noch einmal eindrücklich auf unsere Situation hinweisen. Vielleicht fühlt sich auch die eine oder andere Baufirma angesprochen, unserem 1. Bürgermeister und dem Gemeinderat in ihren Bemühungen nach Angeboten zu helfen!! Denn ein positiver Beschluss über einen Bau würde uns eine Perspektive für 2018 geben und uns erlauben, Mannschaften zu melden. Die Saison startet erst im März und man könnte auch einige Heimspiele nach hinten verschieben.

Wir haben außerdem in den letzten Monaten alle Voraussetzungen (auch finanziell) geschaffen, um unseren Teil am Bau der Halle zu verwirklichen, sprich Bande, Belag, Spielerbänke anzuschaffen. Auch unsere Mitglieder sind bereit mitzuhelfen.

In den vergangenen Jahren konnten wir immer irgendwie (wenn auch durch harte Arbeit und lange intensive Gespräche) wieder einen Spielort auftreiben, wir haben in 20 Jahren beim IHC Atting in zehn Heimspielstätten gespielt. Aktuell wissen wir aber nicht, wie wir den Spielbetrieb sichern sollen.

Wer uns oder der Gemeinde helfen könnte oder möchte, findet unsere Kontaktdaten auf den Seiten www.ihc-atting.de oder http://www.atting.de/index.php/atting-gemeinde/atting-rathaus. Wir stehen jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung.

Die Vorstandschaft

Meister 2017


16.07.2017 Zehn Jahre nach dem Titel 2007 sicherte sich eine Attinger Mannschaft wieder den Titel in der bayerischen Regionalliga. Ob es zurück in Liga zwei geht, muss Ende Oktober entschieden werden.
(mb) Der IHC Atting ist Meister der Regionalliga Süd-Ost. Am Samstagabend gewannen die Wölfe auch bei den heimstarken Verfolgern aus Pleystein vor mehr als 50 mitgereisten Fans mit 8:4 (2:1, 3:1, 3:2) und sicherten sich vorzeitig den Meistertitel. Alle 13 Spiele der Saison wurden bisher gewonnen. Das abschließende Spiel in Marktoberdorf nach der Sommerpause hat nur noch statistischen Wert.

Weithin sichtbare Matchwinner in einem intensiv geführten Spiel waren Matthias Rothhammer, der sechs der acht Tore erzielte, Kapitän Fabian Hillmeier (vier Punkte) und Torhüter Daniel Filimonow, der auch scheinbar unhaltbare Schüsse der starken Pleysteiner Offensive zunichte machte. Nachdem er schon im ersten Drittel die 2:1-Führung mit starken Paraden festgehalten hatte, bildete eine fünfminütige Unterzahl ab der 32. Minute den Höhepunkt – mehr als eine Minute waren die Attinger dabei sogar zwei Feldspieler weniger. Filimonow ließ fast keine Abpraller zu und hatte Schoner und Fanghand beinahe überall – was etliche Male für ungläubige Blicke oder Kopfschütteln bei den Piranhas-Spielern sorgte.

„Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Coach Markus Alzinger. „Jeder hat für jeden alles gegeben. Das konnte man auf der Bank auch hören. Wenn einer nicht mehr konnte, ist der nächste eingesprungen. Sie haben sich alle gegenseitig unterstützt.“ Gerade im hektischen zweiten Drittel in der erst Matthias Rothhamer die Fünf-Minuten-Strafe absitzen musste, gab es Sonderschichten für die Unterzahlformation. Auch Filimonow brauchte gegen Ende eine Auszeit des Coaches zum kurzen Durchschnaufen. Kurz zuvor hatte er noch einmal sensationell mit der Fanghand pariert.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Attinger bereits mit 4:2 in Front. Rothhammer (2./12.) nutzte früh zweimal ein Powerplay aus, Pleystein traf bei drei gegen drei zum zwischenzeitlichen 1:1. Fabian Hillmeier bei doppelter Überzahl mit Powerplay-Tor Nummer drei (21.) und erneut Rothhammer mit einem Alleingang sorgten nach 25 Minuten schon für das 4:1, ehe erneut Daniel Bienek zum 2:4 traf. Nach seiner abgesessenen Strafe war es Rothhammer selbst, der zum 5:2 traf, wenig später kassierte Bienek für einen Ellbogencheck gegen Hillmeier dann eine rote Karte. Eine weitere Strafe der Gastgeber brachten den Attingern kurz nach Wiederbeginn eine doppelte Überzahl ein, die erneut Hillmeier zum vorentscheidenden 6:2 nutzte.

Zwar gelang Marcel Waldowsky gleich danach Treffer Nummer drei für Pleystein, ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg aber in der Folge nicht mehr: Auch eigene Strafzeiten überstanden die Attinger dann dank eines weiter stark haltenden Filimonow und einer mit viel Übersicht und Einsatz spielenden Defensive sowie viel Willen im Zweikampf. So konnte auch das Fehlen von Florian Meichel und Christoph Wittenzellner (beide nach dem Augsburg-Spiel gesperrt) kompensiert werden. Rothhammer machte mit seinen Toren Nummer fünf und sechs alles klar, der Schlusspunkt von Waldowsky war nur noch Ergebniskosmetik.

„Ich bin so froh, dass wir das Spiel heute gewonnen haben – super, einfach geil“, sagte Alzinger, der nach dem Spiel gleich mehrere Bierduschen über sich ergehen lassen musste. Noch lange nach dem Spiel feierte die Mannschaft mit den Fans vor dem Weidener Stadion, bevor man dann die Heimreise antrat – übrigens noch ohne Pokal. Den gibts dann erst im September in Marktoberdorf. Durch die Meisterschaft in der Regionalliga hat man sich sportlich auf für die 2. Bundesliga qualifiziert. Bis Ende Oktober muss der Verein dem deutschen Verband ISHD mitteilen, ob man in den Bundesliga-Bereich zurückkehrt.

Pleystein: Herz (Völkl) - Martin, Waldowsky (2/1), N. Kroschinski (0/1), K. Kroschinski (0/2), Schopper, Stolz, Walbrunn, Bienek (2/0), Groz, Zellner, Kick, Dürr;
IHC Atting: Filimonow (Stadler) - Hillmeier (2/2), Mat. Rothhammer (6/1), Deichslberger, Eisenschink, Kettl, R. Kuhnle, Miazga, Nissen, Mar. Rothhammer, M. Schneider, L. Schneider (0/1), C. Prasch (0/1), D. Kuhnle, Bogner (0/3).
Schiedsrichter: Einfeldt (Augsburg), Grau (Höchstadt); Strafzeiten: Pleystein 17 + Matchstrafe gegen Bienek, Atting 27, Zuschauer: 150.

Text, Foto: Michael Bauer
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Knapper Sieg in Augsburg


10.07.2017 Die Herren gewinnen auch das zwölfte Spiel der Saison - allerdings nur knapp.
Der IHC Atting ist auch im zwölften Saisonspiel als Sieger vom Feld gegangen - allerdings war der Erfolg am Samstag beim TV Augburg mit 9:8 (3:3, 3:2, 3:3) denkbar knapp, wurde erst in letzter Minute herausgeschossen und brachte zwei Wermutstropfen mit sich.

Denn für das wichtige Spiel am kommenden Samstag in Weiden gegen den ärgsten Verfolger aus Pleystein, der nur das Hinspiel gegen die Wölfe verloren hat, sind mit Florian Meichel und Christoph Wittenzellner zwei Spieler gesperrt. Sie handelten sich nach Ende des Spiels Spieldauerstrafen ein.

Daher fiel das Fazit von Coach Markus Alzinger nicht ganz so positiv aus: . "Es war ein ganz enges Spiel, wir haben leider viele Strafen bekommen, von denen uns die Sperren besonders weh tun", sagte Coach Markus Alzinger. "Aber wichtig ist, dass wir die drei Punkte geholt haben." Mit diesen 36 Zählern sind die Wölfe natürlich weiter klar Erster, Verfolger Pleystein, das noch ein Spiel weniger absolviert hat, lauert aber mit 30 Punkten dahinter.

Die Partie in Augsburg war ganz anders als das Hinspiel, das mit 23:3 geendet war, hart umkämpft - 3:3 stand es nach dem ersten Drittel, 6:5 nach dem zweiten. "Wir haben einfach zu viele Strafe kassiert und die Augsburger haben das auch ausgenutzt", sagte Alzinger. Gerade im letzten Drittel tat der TVA dies, machte aus einem 5:6 binnen weniger Minuten ein 8:6.

Fabian Hillmeier brachte die Wölfe dann zwar wenig später heran, doch dann tat sich einige Minuten nichts - bis Maximilian Miazga in Unterzahl in der 58. Minute das 8:8 erzielte. Und es kam noch besser: Miazga war es auch, der exakt 41 Sekunden vor dem Ende den 9:8-Siegtreffer erzielte. "Er hat uns gerettet", lobte Alzinger. "Aber es war eine Energieleistung aller - wir waren nach dem Spiel fix und fertig." Neben Miazga ragten Matthias Rothhammer mit vier Toren und Hillmeier mit ebenso fünf Punkten heraus.

Und weil es eben nach dem Spiel noch zu einer Auseinanderesetzung kam, in der ein Augburger einen Stockschlag austeilte, müssen die Wölfe nach den Spieldauerstrafen nun am kommenden Samstag (17 Uhr) auf Meichel ud Wittenzellner verzichten.

IHC Atting: Stadler, Kelbin - Hillmeier (1/4), Mat. Rothhammer (4/1), Deichlsberger (0/1), Eisenschink, Kettl, D. Kuhnle, Meichel (1/1), Miazga (2/0), Nissen (0/1), Mar. Rothhammer (1/0), Wittenzellner.

Schiedsrichter: Kruppe, Görtz; Strafminuten: Augsburg: 15 + Spieldauer gegen Rehle, Atting 38 + Spieldauer gegen Meichel und Wittenzellner;

Text: Michael Bauer

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Sa., 7.7, 11.00 Uhr
Ingolstadt - Junioren (Halbfinale 2) 6:13
So., 8.10., 16.00 Uhr
Jugend - Deggendorf (Halbfinale 2) 9:6
Sa., 14.10., 17.00 Uhr
Deggendorf - Jugend (Halbfinale 3) 10:!1
Pl. Mannschaft S T P
1 IHC Atting 14 241:63 42
2 Pleystein 14 192:103 33
3 TV Augsburg II 14 148:93 30
4 Donaustauf 14 134:144 18
5 Straubing 14 137:188 18
6 Nürnberg 14 107:166 12
7 Marktoberdorf 14 122:158 11
8 Deggendorf II 14 71:237 4
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