„Meister dahoam“


12.11.2018 Die Jugend ist bayerischer Meister und erster IHC-Titelträger seit 2016: Ein Erfolg des Fleißes
Zwischendurch merkte man den Spielern und Trainer Vincent Liebl die Nervosität an. An der Bande wurde es unruhig, auf dem Feld wollte keiner einen Fehler machen. Nach 90 Trainingseinheiten und mehr als 20 Spielen in der Saison war der Erfolg zum Greifen nahe: Um 15.02 Uhr am Samstag war es dann so weit: Kapitän Elias Decker und Assistent Simon Steger durften aus den Händen von Attings 1. Bürgermeister Robert Ruber den Pokal entgegennehmen und jubelten mit ihren Mitspielern: Der IHC Atting war bayerischer Jugendmeister 2018.

Zuvor war es in diesem zweiten Finale gegen die Deggendorf Pflanz vor über 100 Zuschauern in der neuen Attinger Skaterhockey-Heimat noch einmal spannend geworden. Atting hatte zwar 3:0 geführt (der spätere Hattrick-Torschütze Thomas Neufeld hatte zwei Tore davon erzielt), doch Vorrundenmeister Deggendorf kam noch einmal, verkürzte auf 1:3 und hatte eigentlich das 2:3 auf dem Schläger, das Torhüter Matthias Bauer aber mit einem sensationellen Reflex verhinderte. Dann ging es schnell. Elias Decker machte im Gegenzug das 4:1. Die Wölfe ließen fortan nichts mehr anbrennen und holten den Sieg nach Hause. 7:2 – Meisterschaft dahoam! Das Hinspiel hatten sie in Deggendorf knapp mit 4:3 gewonnen, im Halbfinale hatte der ERC Ingolstadt keinen großen Prüfstein dargestellt.

Die Spieler zählten die Sekunden herunter und stürmten auf ihren Goalie zu. Nervosität verwandelte sich in Freude. „Der viele Fleiß hat sich ausgezahlt“, war Trainer Liebl erleichtert, der gleich einmal eine Wasserdusche von seinen Spielern verpasst bekam. Auch der Playoff-Bart des Trainers wurde vom Team noch vor der Halle abrasiert. „Wir haben alle so hart für dieses Ziel gearbeitet. Meine Jungs haben es wirklich verdient.“ Es ist der erste bayerische Meistertitel für den IHC seit 2015 (Junioren).

Nach der Vorrunde hatte man hinter Deggendorf noch den zweiten Platz belegt. In den Playoffs aber zahlte sich das viele Training, teilweise ab Umzug in die neue Halle dreimal pro Woche, aus. „Für die Meisterschaft war entscheidend, dass wir keine Einzelspieler haben, sondern eine Mannschaft sind“, lobte Liebl. „Alle haben miteinander gespielt. Wir sind ein Team.“

Und das Team hat jetzt noch ein Ziel: Denn am 8./9. Dezember vertreten sie Bayern bei der deutsche Jugendmeisterschaft im niedersächsischen Wedemark-Mellendorf. „Mein Ziel ist, dass wir wieder mal aufs Treppchen springen“, sagt Liebl. „Vielleicht Dritter zu werden, oder noch besser, wäre super. Das hat im Verein ja schon lang keiner mehr geschafft.“ 2014 standen die Junioren zuletzt überraschend auf diesem Platz. Neuland ist das Turnier dann für viele nicht. Vergangenes Jahr wurde man dort im Neunerfeld Siebter, Matthias Bauer wurde gar zum besten Torhüter des Turniers gewählt. Vielleicht nimmt das dann die Nervosität.

Die Meistermannschaft: Hinten von Links: Betreuer Roman Decker und Mario Vyskocil, Ben Attenberger, Alex Maier, Justin Korn, Thomas Neufeld, Patrick Schwab (auf dem Tor sitzend) Leon Rückauf, Flavio Wagner, Kevin Korn, Kilian Tkocz, Trainer Vincent Liebl, Bürgermeister Robert Ruber;
Vorne sitzend: Matthias Bauer, Bastian Vyskocil, Elias Decker, Simon Steger, Justin Szasz, Tobias Greißl;

Text, Foto: Michael Bauer

Jugend bayerischer Meister


10.11.2018 Was für ein toller Samstag: Die Jugend sicherte sich durch ein 7:2 gegen Deggendorf den bayerischen Meistertitel, die Schüler glichen die Finalserie gegen Deggendorf aus.
Meister dahoam! Die Jugendmannschaft hat am Samstagnachmittag den bayerischen Meistertitel nach Atting geholt. Auch im zweiten Finalspiel gegen die Deggendorf Pflanz verließ die Mannschaft von Trainer Vincent Liebl das Feld als Sieger. Nach dem 4:3-Auswärtssieg gab es diesmal einen klaren 7:2-Heimerfolg (2:0, 1:1, 4:1). „Der viele Fleiß hat sich ausgezahlt“, sagte ein glücklicher Trainer Liebl nach dem Spiel.

Die Wölfe führten bereits mit 3:0, ehe die Pflanz kurz vor der zweiten Pause den ersten Treffer erzielen konnten. Dann drückten die Gäste im Schlussdrittel, doch der IHC stand weiter sich. Vor allem Torhüter Matthias Bauer konnte sich auszeichnen und konnte kurz vor dem Treffer zum 4:1 ein scheinbar sicheres Gegentor mit eine Glanzparade verhindern. Die Mannschaft, die von Bürgermeister Robert Ruber den Pokal überreicht bekam, feierte ausgiebig, auch der Bart von Trainer Liebl musste weichen. Ein ausführlicher Meisterbericht folgt.

Es war nicht das letzte Attinger Heimspiel in diesem Jahr, denn die Schülermannschaft konnte in der Serie gegen die Deggendorf Pflanz nach einem dramatischen Spielverlauf de Sieg davon tragen und die Serie zum 1:1 ausgleichen. 7:6 gewannen die Wölfe nach Verlängerung (1:2, 3:2, 2:2, 1:0). Fünfmal lagen sie bereits zurück, um kurz vor dem Ende dann selbst in Führung zu gehen. Doch die Pflanz glichen 81 Sekunden vor dem Ende noch einmal aus. Ben Stadler gelang in der 48. Minute der Siegtreffer. Kommenden Sonntag um 14 Uhr steigt nun das entscheidende Finale in der bayerischen Schülermeisterschaft in Atting.

Text, Foto: Michael Bauer

Nachwuchs-Finals, Teil 1


22.10.2018 Am Wochenende starteten die Finalspiele um die bayerischen Nachwuchsmeisterschaften: Dabei gab es je einen Sieg für die Jugend und eine Niederlage für die Schüler
Ein Sieg, eine Niederlage – beides jeweils ganz knapp. Das sind die Ergebnisse der ersten Finalspiele um die bayerische Meisterschaft mit Beteiligung des IHC Atting. Während die Jugend auswärts in Deggendorf mit 4:3 (2:1, 2:1, 0:1) gewann, zogen die Schüler zuhause gegen denselben Gegner mit 2:3 (1:2, 0:1, 1:0) den Kürzeren.

Für die Schüler war es vor einer guten Zuschauerkulisse von rund 100 Fans in heimischer Halle die erste Niederlage der laufenden Saison. Nach dem 1:0 durch Maximilian Sauermilch drehten die agileren Pflanz noch im ersten Drittel das Spiel, erhöhten im zweiten auf 3:1 und verteidigten nach dem 2:3 durch Sauermilch im letzen Abschnitt die knappe Führung dank starker Abwehrarbeit. „Wir waren gerade im ersten Drittel sehr nervös“, sagte Coach Markus Alzinger. „Deggendorf hatte mehr Playoff-Erfahrung, das hat man gesehen. Wir haben zwar bis zum Schluss gekämpft, es hat aber leider nicht gereicht. Wir werden alles versuchen, in Deggendorf die Serie auszugleichen.“

Die Jugend war als Tabellenzweiter nach der Vorrunde gegen die Pflanz leichter Außenseiter. Hier entwickelte sich ebenso wie bei den Schülern ein ausgeglichenes Spiel, für den IHC trafen Elias Decker (2), Bastian Vyskocil und Patrick Schwab. „Vor allem die Special Teams haben es entschieden“, sagte IHC-Trainer Vinent Liebl, der sich eine höhere Chancenverwertung gewünscht hätte. „Leider hatten wir nicht die nötige Genauigkeit beim Abschluss, der Torhüter hatte auch ein wenig damit zu tun, weshalb wir im letzten Drittel kein Tor geschossen haben. Beim zweiten Spiel wird es definitiv eine Mannschaft geben, die gefährlicher vom Tor ist und auch nicht so viele Torschüsse zulassen wird.“

In beiden Serien findet dieses zweite Spiel nach der Herbstferienpause am 10. November statt. Das Spiel der Jugend beginnt um 13.30 Uhr in der heimischen Halle, die Schüler treten zur selben Uhrzeit in der Pflanz-Arena an.

Text: Michael Bauer, Foto: Vincent Liebl

Aus nach mitreißendem Kampf


15.10.2018 Es hat nicht sollen sein: Die erste Mannschaft ist am Samstag nach großem Kampf gegen die Kassel Wizards aus den Playoffs ausgeschieden. Alle waren sich einige: Das war Werbung für Skaterhockey.
Die „Playoffs dahoam“ dauerten nur ein Spiel: Der IHC Atting hat am Samstagabend sein Viertelfinalheimspiel gegen die Kassel Wizards mit 5:7 (0:0, 3:3, 2:4) verloren und ist damit aus den Playoffs um die Zweitligameisterschaft und den Aufstieg in die 1. Bundesliga ausgeschieden.

350 Zuschauer und damit noch mehr als beim ersten Heimspiel vor vier Wochen gegen Merdingen sahen einen mitreißenden Playoff-Kampf und honorierten die Leistung beider Mannschaften schon während des Spiels mit toller Stimmung und verabschiedeten die Teams mit viel Applaus. „Die Lautstärke und die Stimmung in der Halle waren brutal“, sagte Assistenzkapitän Matthias Rothhammer, dem man wie seinen Teamkollegen die Enttäuschung deutlich ansah. „Nach dem Hinspiel habe ich mir schon gedacht, dass es sehr eng wird, aber beide Teams hätten den Sieg heute verdient gehabt“, meinte Kapitän Fabian Hillmeier.

„Der Klügere hat gewonnen“, fasste es Coach Markus Alzinger nur wenige Minuten nach der Niederlage zusammen. „Kassel ist defensiv unglaublich fest gestanden, sie haben wenig zugelassen und wirklich clever gespielt. Wir selbst hatten genug Chancen, gerade im ersten Drittel, aber ich habe so ein intensives Spiel noch nicht erlebt. Das hatte meiner Meinung nach Erstliganiveau.“

Waren vor einer Woche in Kassel noch insgesamt 20 Treffer gefallen (10:10) standen diesmal die Abwehrreihen und vor allem die beiden fantastisch haltenden Torhüter im Mittelpunkt – gerade im ersten Abschnitt. Sowohl Raphael Heitzer als auch Kassels Deutsch-Amerikaner Dominique Morton hatten einen Sahnetag erwischt. Kassel hatte allerdings im ersten Abschnitt auch bei drei Aluminiumtreffern der Wölfe Glück. „Kassels Goalie hat fantastisch gehalten“, sagte Roman Schreyer. „Auch wenn wir ihm die Sicht genommen haben, har er immer noch irgendwie den Ball abgewehrt.“

Hatte es nach 20 Minuten 0:0 gestanden – eine Seltenheit im Skaterhockey – fielen dann im zweiten Drittel die Tore. Kassel begann durch ihren Top-Scorer Sven Mecke, Tim Bernhard antwortete nur 20 Sekunden später mit dem 1:1. Thomas Bauer brachte die Attinger dann in der 33. Minute mit einem abgefälschten Schuss in Führung, wieder nur zwölf Sekunden später glich Mecke aus. Marvin Liebringshausens 3:2 in der 35. Minute hielt etwas mehr als vier Minuten, bis Florian Meichel 53 Sekunden vor der Pause ausglich.

Wer dachte, Kassel würde trotz kleinen Kaders die Luft ausgehen, sah sich getäuscht. Zwar ging der IHC in der 44. Minute noch einmal mit 4:3 in Führung, doch Kassel schlug erneut fast im direkten Gegenzug durch Felix Fröhlich zu. Auch eine fünfminütige Drei-gegen-drei Phase – eigentlich aufgrund der läuferischen Stärke ein großer Vorteil für die Attinger – brachte dann nichts Zählbares. Im Gegenteil. Erneut Fröhlich schlug in der 51. Minute zu, als ein zusätzlicher Attinger draußen saß. Atting ließ Angriff auf Angriff auf Mortons Tor rollen, doch der blieb ebenso sicher wie seine Defensive sattelfest blieb. Dennis Klinger setzte mit dem 6:4 in der 56. Minute einen weiteren Nadelstich.

Nachdem erst Meichel wenig später den Pfosten getroffen hatte, gelang Christoph Wittenzellner in der 57. Minute nach schöner Einzelaktion von der Bande das 5:6. Das Publikum schöpfte wieder Hoffnung – erst recht, als Hillmeier 66 Sekunden vor dem Ende eine Überzahl für die Attinger zog (das gute Schiedsrichtergespann ließ ansonsten sehr viel laufen), worauf die Wizards heftig protestierten. Doch nutzen konnten die Wölfe die Situation nicht mehr, Daniel Preuß traf per Empty Net Goal zum 7:5.

„Es war ein Hammerspiel, wir hatten Chancen ohne Ende aber leider ging nichts rein“, fasste Goalie Heitzer zusammen. Coach Alzinger blickte bereits nach vorne. „Wir greifen nächstes Jahr wieder an. Wir spielen dann eine ganze Saison in unserer neuen Halle und probieren es wieder.“ Playoffs dahoam hat nun nur noch der Nachwuchs. Jugend und Schüler spielen ab kommendem Samstag in den Finals um die bayerische Meisterschaft.

Atting: Heitzer - Meichel (1/0), Mar. Rothhammer (0/1), Wittenzellner (1/1), Schreyer, R. Kuhnle, Deichslberger, Hillmeier (0/1), Mat. Rothhammer (1/0), Bauer (1/2), Bernhard (1/0), C. Prasch, Eisenschink, Miazga;
Kassel: Morton (0/1) - Mecke (2/1), Preuß (1/0), Liebringshausen (1/0), Klinge (1/0), Möller (0/1), Kreuz (0/1), Bierschenk (0/1), Fröhlich (2/1);
Schiedsrichter: Weiß (Landau/Pfalz), Grau (Schwabach); Strafminuten: Atting 11, Kassel 9; Zuschauer: 350

Text: MIchael Bauer, Foto: Harry Schindler
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Erstes Playoff-Heimspiel


11.10.2018 Am Samstagabend ist es so weit: Das erste Playoff-Heimspiel in der neuen Halle in Atting steigt. Um 17.30 Uhr sind die Kassel Wizards zu Gast
Playoffs dahoam – und es soll erst Teil eins für den IHC Atting sein. Die Wölfe haben in der Meisterrunde der 2. Bundesliga Süd nach dem 10:10 vor einer Woche bei den Kassel Wizards nun am Samstag in eigener Halle die Chance, den Einzug in das Halbfinale perfekt zu machen. Spielbeginn ist um 17.30 Uhr.

Hatten die Wölfe auswärts noch auf einige wichtige Kräfte verzichten müssen, kann Trainer Markus Alzinger diesmal aus dem Vollen schöpfen und sogar auswählen. Roman Schreyer, Thomas Bauer und der im Hinspiel gesperrte Christoph Wittenzellner sind wieder dabei. Außerdem überzeugten in Kassel Robert Kuhnle (nicht nur wegen des Treffers zum 10:9) und Martin Deichslberger. Dafür muss Maximilian Kettl diesmal pausieren.

Wie kann man nun die Wizards im Heimspiel knacken? „Wenn wir unser Spiel von Anfang bis Ende durchziehen können, und die Schiedsrichter das Spiel laufen lassen“, sagt Coach Markus Alzinger, der allerdings davor warnt, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir dürfen auf alle Fälle nicht mit dem Kopf durch die Wand.“

Nach dem großen Zuspruch im ersten Heimspiel vor knapp vier Wochen gegen Merdingen mit etwas mehr als 300 Zuschauern hoffen die Wölfe auch diesmal auf großen Zuspruch. „Die Stimmung in der Halle war beim letzten Mal super. Wir hoffen, dass es eine richtige Playoff-Atmosphäre wird“, sagte Alzinger.

Als Stadionsprecher wird wieder Peter Schnettler von den Straubing Tigers den Fans einheizen. Zudem gibt es wieder das Pausenspiel mit unserem Getränkepartner Privatbrauerei Stöttner. Aus den Eintrittskarten werden fünf Nummern gezogen, die in jeder Drittelpause mit einem Schuss ins Tor einen Getränkepreis gewinnen können.

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler

Gute Ausgangslage geschaffen


08.10.2018 Durch ein 10:10-Unentschieden in Kassel hat die erste Mannschaft am kommenden Samstag um 17.30 Uhr im Heimspiel den Halbfinaleinzug in der eigenen Hand.
Der IHC Atting hat sich am Sonntag im Viertelfinale der Zweitligaplayoffs eine hervorragende Ausgangslage geschaffen. Nach dem 10:10 (2:3, 3:4, 5:3) bei den Kassel Wizards reicht am kommenden Samstag im Heimspiel (Beginn 17.30 Uhr in Atting) ein Sieg mit einem Tor Vorsprung, um in das Halbfinale einzuziehen.

Zwar fehlten am Ende 14 Sekunden für einen Erfolg – Kassel glich die späte Attinger Führung noch einmal aus – viel an der Situation änderte dies aber nicht mehr. „Wir bauchen am Samstag dann nicht viel rechnen“, sagte Coach Markus Alzinger. „Wir müssen gewinnen, um ins Halbfinale zu kommen. Es wird schwer, aber jeder ist heiß, in die nächste Runde zu kommen. Zuhause können wir unsere Stärken ausspielen.“

Zwischendrin sah es aber nach einer bedeutend schwierigeren Aufgabe aus. Denn die Wölfe hatten einen 5:3-Vorsprung verspielt – Fabian Hillmeier hatte zu Beginn des zweiten in nicht einmal drei Minuten einen Hattrick erzielt – und lagen nun in der 41. Minute auf einmal mit 5:8 zurück. Nun begann aber die Aufholjagd: Tim Bernhard und Christian Prasch verkürzten mit einem Doppelschlag binnen sechs Sekunden (45.) auf 7:8, Bernhard besorgte in der 51. Minute dann den Ausgleich. Auch das 8:9 in der 55. Minute 34 Sekunden später mit Praschs zweitem Treffer beantwortet. Robert Kuhnle sorgte drei Minuten vor dem Ende sogar wieder für die Führung, die aber Daniel Preuß 14 Sekunden vor dem Ende ausglich.

„Wir waren auch zweimal in Rückstand und sind wieder zurückgekommen“, lobte Attings Trainer sein stark ersatzgeschwächtes Team. Denn mit Roman Schreyer, Thomas Bauer, Maximilian Miazga und Simon Bogner sowie dem gesperrten Christoph Wittenzellner hatte mehr als eine Reihe gefehlt. Florian Meichel hatte noch kurzfristig die Reise antreten können. Bester Scorer war Bernhard mit drei Toren und zwei Vorlagen, Hillmeier gelangen ebenfalls drei Tore, Christian Prasch erzielte zwei Tore und gab zwei Vorlagen.

Auch der Nachwuchs war erfolgreich: Nach den Schülern erreichte nun auch die Jugendmannschaft das Finale um die bayerische Meisterschaft. Der ERC Ingolstadt wurde zweimal klar besiegt (9:1, 16:2). Schüler und Jugend treffen jeweils auf die Deggendorf Pflanz. Die Termine stehen noch nicht fest.

Kassel: Morton - Heinrich (1/1), Preuß (2/0), Bierschenk (0/3), Böhm (1/2), Forster (3/0), Kreuz, Liebringshausen (1/2), Möller (1/0), Scheper;
Atting: Heitzer: Meichel (0/1), Kettl, Deichslberger, Mar. Rothhammer (0/1), Nissen, C.O. Prasch, C. Prasch (2/2), R. Kuhnle (1/0), Eisenschink, Bernhard (3/2), Hillmeier (3/1), Mat. Rothhammer (1/1);
Schiedsrichter: Bührer, Häringer (Merdingen); Strafminuten: Kassel 12 + 10 Böhm, Atting 14; Zuschauer 50.

Text: Michael Bauer, Foto: Harald Schindler

Große Unbekannte


05.10.2018 Zum Playoff-Start muss die erste Mannschaft am Sonntag bei den Kassel Wizards antreten. Einige Spieler fehlen Coach Markus Alzinger dabei.
Vor den „Playoffs dahoam“ steht für den IHC Atting in der Aufstiegsrunde der 2. Bundesliga erst einmal das Auswärtsspiel im Viertelfinale auf dem Programm. Am Sonntag um 14 Uhr treten sie bei den Kassel Wizards an.

Mit 13 Siegen aus 16 Spielen belegten die Zauberer (engl. wizards) in der 2. Bundesliga Nord hinter den Red Devils Berlin und dem Crefelder SC den dritten Platz. 2017 spielten sie noch in der 1. Bundesliga, in der letzten Erstligasaison der Wölfe 2016 waren die beiden Team Tabellennachbarn – die Attinger am Ende Neunter, die Kasseler Zehnter. 17:7 lautete damals das Ergebnis im Heimspiel, 3:9 im Auswärtsspiel.

„Wir sind alle heiß auf das Spiel und wollen in Kassel unbedingt gewinnen“, sagt Coach Markus Alzinger, der aber in Thomas Bauer, Roman Schreyer, Florian Meichel, Simon Bogner und Maximilian Miazga gleich auf mehr als eine Reihe verzichten muss. Wie immer können die Wölfe aber aufgrund des großen Kaders mit drei Reihen antreten. „Vor zwei Jahren haben wir 3:9 verloren, das wollen wir diesmal ändern.“

Was auf die Mannschaft dabei zukommt, ist unklar: Drei der letzten fünf Spiele haben die Wizards gewonnen, die Top-Scorer sind Sven Mecke (73 Punkte, gleichzeitig bester Scorer der Liga), Felix Fröhlich (42) und Christoph Bierschenk (41). Ansonsten ist über das Team aus Nordhessen wenig, auch die Mannschaft rätselte in den vergangenen Wochen. „Der Gegner ist stark, aber wir sind stärker“, gibt Alzinger die Marschroute vor.

Das Heimspiel steigt für die Wölfe dann am 13. Oktober um 17.30 Uhr. Das Ergebnis der beiden Spiele wird addiert. Sollte jedes Team ein Spiel gewinnen, entscheidet das Torverhältnis. Ist auch das gleich, gibt es zweimal zehn Minuten Verlängerung oder am Ende sogar Penalty-Schießen.

Die Jugendmannschaft hat den ersten Auftritt in den Playoffs gegen Ingolstadt im Halbfinale dagegen schon stark gemeistert: 9:1 hieß es am vergangenen Sonntag in der eigenen Halle in Atting. Da die Ingolstädter aktuell über keine Halle mehr verfügen (sie spielen im Ingolstädter Eisstadion), wurde das zweite Halbfinale nun nach Atting verlegt. Es beginnt am Sonntag um 13.30 Uhr in der neuen Heimat der Wölfe.

Text: Michael Bauer, Foto: Harry Schindler

Laufschuele startet wieder


02.10.2018 Die Laufschule beginnt findet ab sofort in der neuen Hockey- und Stocksporthalle in Atting statt.
Wir starten in der neuen Hockeyhalle am Sportgelände in Atting auch wieder unsere Laufschule, in der Kinder bereits ab drei Jahren unter Anleitung von Trainern des Skaterhockey-Clubs das Inlineskaten lernen können. Immer freitags von 16 bis 17 Uhr findet das Training in Atting statt.

Die Kinder werden dabei gemäß ihres bestehenden Könnens in zwei Gruppen eingeteilt. Auch Anfänger, die erst seit Kurzem auf den Skates stehen, sind willkommen. Für sie stehen auch spezielle Laufhilfen zur Verfügung. Neben Inlineskates sollte ein (Fahrrad)Helm, Knie- Ellenbogen- und Handgelenkschoner zum Training mitgebracht werden. Die Halle verfügt über einen speziellen Hockeybelag und Rundumbande.

Bei Interesse kann nach erfolgreicher Laufschule auch mit dem Hockey-Training in der Bambini- oder Schülermannschaft der Wölfe begonnen werden. Dies ist allerdings kein Muss. Bereits mehr als 150 Kinder haben das Angebot der Laufschule seit Gründung im Jahr 2014 bereits wahrgenommen, viele danach auch den Einstieg ins Skaterhockey gewagt.

„Das Schöne an der Laufschule ist, dass man bereits wöchentlich die Fortschritte der Kinder sieht“, sagt Martin Jauernig, einer der Trainer des IHC. Die Laufschule ist für Mädchen wie Jungen gleichermaßen gedacht und so konzipiert, dass ein Einstieg jederzeit möglich ist. Eine vorherige Anmeldung für Neulinge ist nicht nötig. Pro Trainingsteilnahme erhebt der Club eine Gebühr von zwei Euro, außerdem werden die Kinder auch ohne Mitgliedschaft versichert (3 Euro für sechs Monate).

Text: Michael Bauer, Foto: Martin Jauernig

Playoffs dahoam


27.09.2018 Drei unserer Mannschaften starten nun im Herbst in die Endrunde - die Heimspiele finden natürlich in der neuen Halle in Atting statt.
Unter dem Motto „Playoffs dahoam“ starten die Herren und der Nachwuchs des IHC Atting ab dem Wochenende in die Endrunden um die Meisterschaft in ihren jeweiligen Ligen. Alle Heimspiele finden in der neuen Hockey- und Stocksporthalle in Atting statt.

Den Anfang machen dabei die Jugendspieler, die am Sonntag, 30. September, um 13.30 Uhr im ersten Halbfinale um die bayerische Meisterschaft gegen den ERC Ingolstadt antreten. Mit 27 Punkten aus zwölf Spielen schloss die Mannschaft von Trainer Vincent Liebl die Vorrunde als Zweiter hinter den Deggendorf Pflanz ab. Erstes Etappenziel ist das Erreichen des Finales, in dem es dann wohl gegen die Pflanz geht. Dafür sind zwei Siege nötig. Die Vorrundenspiele gegen Ingolstadt endeten 3:8, 8:5 und 9:4.

Die Schüler sind bereits für das Finale qualifiziert, da nicht alle Teams aus der Liga für die Playoffs gemeldet haben. Gegner des in zwölf Vorrundenspielen ungeschlagenen Teams sind dann im Oktober entweder der TV Augsburg oder die Deggendorf Pflanz. Auch bei den Schülern wird nach dem Modus „best of three“ gespielt.

„Wir haben in dieser Saison zwei sehr erfolgreiche Nachwuchsteams und möchten unbedingt wieder einmal eine Meisterschaft holen“, sagt Trainer Markus Alzinger. Zuletzt ging 2015 der Titel bei den Junioren an die Wölfe. Darüber hinaus will man sich mit beiden Teams für die Endrundenturniere um die deutschen Meisterschaften im nordrhein-westfälischen Velbert (1./2. Dezember, Altersklasse Schüler) und im niedersächsischen Wedemark-Mellendorf (8./9. Dezember, Altersklasse Jugend) qualifizieren und dort eine gute Rolle spielen.

Angesetzt wurden mittlerweile auch die Viertelfinalbegegnungen in den Playoffs der 2. Bundesliga. Dort müssen die Wölfe erst auswärts bei den Kassel Wizards antreten (7. Oktober, 14 Uhr). Das Rückspiel zuhause in Atting steigt am Samstag, den 13. Oktober um 17.30 Uhr. Hier werden die Ergebnisse beider Spiele zusammengerechnet, um das Weiterkommen zu ermitteln.

Text, Foto: Michael Bauer

Neue Trainingsanzüge


24.09.2018 Die Jugendmannschaft hat von der Firma Alpah Industrieservice in Bogen neue Trainingsanzüge gesponsert bekommen
Unsere Jugendmannschaft erhält zum Saisonendspurt mit den nun im Herbst startenden Playoffs neue Trainingsanzüge. Die Firma Alpha Industrieservice GmbH in Bogen hat dazu 800 Euro gesponsert. Stellvertretend für die Mannschaft nahmen die Spende Trainer Vincent Liebl, Torhüter Justin Szasz und Kapitän Elias Decker aus den Händen von Standortleiter Richard Szasz (von links) entgegen. „Wir freuen uns, dass wir die Mannschaft mit unserem Beitrag unterstützen können“, so Szasz. Das erste Playoff-Halbfinale gegen den ERC Ingolstadt findet am 30. September in Atting statt. „Unser Ziel ist es ins Finale zu kommen und uns dadurch auch für das Endturnier um die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren“, sagt Liebl. Diese findet am 8./9. Dezember im niedersächsischen Wedemark-Mellendorf statt.

Text, Foto: Michael Bauer


13.10., 17.30 Uhr Ergebnis:
5:7

Atting - Kassel
So., 18.11., 14 Uhr
Schüler - Deggendorf (Finale 3) 3:2
Pl. Mannschaft S T P
1 Augsburg 18 248:107 47
2 IHC Atting 18 222:157 40
3 Spaichingen 18 189:111 38
4 Merdingen 17 212:151 30
5 Freiburg 18 155:147 27
6 Schwabmünchen 18 210:207 27
7 Ingolstadt 18 168:151 26
8 Rhein-Main Patriots 17 137:163 20
9 Deggendorf 17 105:232 9
10 Sasbach 17 57:277 0
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12