Der Traum vom Titel blieb ein Traum. Die U19-Mannschaft des IHC Atting belegte am Wochenende beim Skaterhockey-Europacupturnier im nordrhein-westfälischen Kaarst den achten Platz. Trainer Markus Alzinger, der in dieser Saison nur noch das Herren-Bundesligateam trainiert, verabschiedet sich somit ohne Edelmetall aus dem Nachwuchs.
Dementsprechend geknickt war der Trainer am Sonntagabend auf der Heimfahrt. „Jeder sieht, dass wir mit dieser Platzierung nicht zufrieden sind“, sagte er. Wenige Stunden zuvor hatte seine Mannschaft, angetreten als deutscher Meister des Vorjahres, nach 2:0-Führung noch mit 2:3 nach Verlängerung gegen den deutschen Vizemeister Düsseldorf Rams verloren. „Die letzten fünf Minuten des Spiels und die Verlängerung spiegeln das Turnier perfekt wider. Wir haben dieses Wochenende nicht so hinbekommen, wie wir das wollten, auch wenn wir wirklich alles gegeben haben.“
Das hatte in der Gruppenphase begonnen: Einem 0:1 gegen die Skating Bears Krefeld folgte ein 0:2 gegen die Schweizer Mannschaft SHC Dzos Volants, beide Male mit eher späten Toren. Nach dem 4:2 gegen die Vienna 95ers (nach 1:2-Rückstand) ging es am Samstagabend schon in das Endspiel um den Einzug ins Halbfinale – ausgerechnet gegen den Schweizer Top-Club SHC Rossemaison, gegen den die Wölfe 2025 das Finale verloren hatten. Hier glichen sie zwar ein 0:2 aus, kassierten aber erneut weniger als zwei Minuten vor dem Ende den entscheidenden Treffer zum 2:3.
Im ersten Platzierungsspiel gegen das englische Team Medway Assassins gab es dann ein klares 5:2, bevor dann die finale Niederlage gegen Düsseldorf folgte. „Es war nicht der Abschluss, den ich mir gewünscht hatte“, sagte Alzinger.
Rossemaison setzte sich dann am Ende auch im spannenden Finale gegen Gastgeber Crash Eagles Kaarst denkbar knapp mit 4:3 durch. „Ein großes Lob an Kaarst, sie haben das Turnier wirklich toll organisiert“, schloss Alzinger. „Und Rossemaison ist und bleibt einfach die Nummer eins in Europa!“