Sport wird an der Herzog-Tassilo-Grundschule in Aiterhofen großgeschrieben – als anerkannte Sportschule gehören Bewegung, Teamgeist und das Kennenlernen neuer Sportarten fest zum Schulalltag. Daher machten sich über 120 Schülerinnen und Schüler Mitte Juli auf den Weg zum IHC Atting, um erste Erfahrungen auf acht Rollen zu sammeln.
Trainer war an diesem Tag Markus Kelnhofer von der U10. Zuvor waren bereits einmal Kinder aus Oberschneiding in der mt-propeller-arena. Im Rahmen des dortigen Ferienprogramms werden Anfang September zwei Gruppen erneut nach Atting kommen.
Das Schnuppertraining für die Aiterhofener Grundschüler fand in zwei Gruppen statt: Zunächst waren die Kinder der 1. und 2. Klassen an der Reihe, anschließend durften die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Jahrgangsstufen ihr Können unter Beweis stellen.
Nach einer kurzen Einführung wurden die Skates geschnürt (fast alle Kinder hatten bereits selbst Ausrüstung oder hatten diese ausgeliehen) und schon ging es aufs Spielfeld, wo die Kinder sich erst einmal mit dem Untergrund vertraut machen konnten. Mit viel Geduld und Spaß lernten die Kinder, sicher zu fahren, zu bremsen und sogar erste Versuche rückwärts auf den Rollen zu unternehmen.
Die Übungen ähnelten dabei denen der Laufschule des IHC Atting (immer freitags ab 15.45 Uhr in der mt-propeller-arena; Einstieg jederzeit möglich) – Eierlauf einseitig, beidseitig, im weiteren Verlauf auch rückwärts. Später durften sich die Kinder dann an einigen Hindernisparcours mit Hütchen und Toren versuchen. Gerade diese sorgten für große Begeisterung. Und wer Lust hatte, bekam am Ende auch noch die Gelegenheit mit dem Hockeyschläger ihre ersten Tore zu erzielen.
„Der Besuch beim IHC Atting war für alle ein besonderes Erlebnis und zeigte einmal mehr, wie viel Freude Bewegung und gemeinsamer Sport machen“, sagt Jasmin Hattenkofer. Sie habe „sehr tolles Feedback“ von den Eltern und Kindern erhalten. Die Aiterhofener Grundschule beteilige sich gerne an Aktionen (z.B. Lauf dich fit), gerade auch, wenn es um besondere Sportarten gehe. Einmal im Monat gibt es auch eine spezielle Bewegungslandschaft.
„Man muss Kinder in der heutigen Zeit schon animieren, dass sie sich sportlich betätigen“, sagt Hattenkofer im Hinblick auf die hohe Bildschirmzeit vieler Kinder. „Manche Familien können das nicht mehr so sportlich vorleben. Aber wenn man so etwas anbietet, übernehmen die Kinder es gerne.“ Sie kündigte an, gerne wieder nach Atting zu einem Schnuppertraining zu kommen. „Es war ein rundum gelungener Vormittag.“
Beim IHC nimmt man das tolle Feedback der beiden Grundschulen zum Anlass, über einen Ausbau dieser Strukturen nachzudenken. Da alle Trainer nach wie vor im Ehrenamt arbeiten, gestaltet sich eine Durchführung von regelmäßigen Trainingseinheiten an Vormittagen aber schwierig.
Text: Jasmin Hattenkofer/Michael Bauer