Stürmer Maximilian Sauermilch wurde für die Skaterhockey-Europameisterschaft von 17. bis 20. September in Rossemaison (Schweiz) nominiert. Der EM-Debütant ist neben Vinzent Marker, Felix Vogt (beide Augsburg) und Maxim Bernhardt (Deggendorf) einer von vier bayerischen Spielern im 19 Spieler umfassenden Kader der deutschen Nationalmannschaft.
Noch hat Sauermilch keine Länderspiele absolviert, aber mehrmals an Lehrgängen teilgenommen. Der 20-Jährige ist mit 15 Treffern in dieser Saison der beste Torschütze der Wölfe und mit 25 Punkten aus 14 Spielen der zweitbeste Scorer hinter Florian Meichel (28 Punkte).
Der erfahrene Verteidiger Meichel ist einer von Sauermilchs Vorgängern als Attinger in der Nationalmannschaft. 2023 gewann er mit dem Team die Europameisterschaft. Thomas Bauer gehörte 2014 der Europameistermannschaft an. Insgesamt stellte der IHC Atting in seiner 28-jährigen Vereinsgeschichte bisher 13 Nationalspieler im Herren- und Juniorenbereich.
Im Forum Biwi im kleinen Schweizer Örtchen Rossemaison, wo der IHC Atting 2025 mit der Silbermedaille beim U19-Europacup den bisher größten internationalen Mannschaftserfolg einfuhr, treten neben Deutschland und den Gastgebern auch die Teams aus Österreich, Dänemark und Großbritannien an.
Etliche Verletzungen von Stammspielern und der Rückzug der Eagles Essen-West (einigen Spielern fehlte dadurch Bundesliga-Spielpraxis) im Laufe der Saison beschleunigten den von Trainer Fabian Peelen und Sportlichem Leiter Christian Keller ohnehin angepeilten Umbruch im Nationalteam. Auch berufsbedingt mussten einige Akteure die EM absagen. Sauermilch ist einer von sechs EM-Debütanten.
„Wir fahren aber mit einer Mannschaft in die Schweiz, die alle Voraussetzungen mitbringt, um international erfolgreich zu sein und die auch Europameister werden kann“, sagt Keller, der zu Saisonbeginn auch zum Scouten in Atting war.