Zwei Wochen hatten die Spieler des IHC Atting nun Zeit, die unglückliche Auftaktniederlage in der 1. Bundesliga gegen die Bissendorfer Panther (4:5 n.P.) zu verdauen. „Wir haben sie aber gut aufgearbeitet“, sagt Trainer Markus Alzinger vor dem zweiten Saisonspiel am Samstagabend um 18 Uhr in der mt-propeller-arena gegen die Skating Bears aus Krefeld.
Nur ein Punkt war den Wölfen gegen Bissendorf geblieben, nachdem sie im zweiten Drittel zu wenige eigene Chancen verwerten konnten und ein individueller Fehler kurz vor dem Ende des Spiels den Gästen noch den Ausgleich beschert hatte. Alzinger ließ zuletzt unter anderem schnelle Transition-Übungen trainieren und seine Spieler die Fehlpassquote im Training mitzählen. So soll sie verbessert werden.
„Wir haben immer wieder den Fokus auf die vier Punkte aus dem Bissendorf-Spiel gelegt“, sagt Alzinger. Neben dem Umschaltspiel und der Chancenverwertung waren dies auch Zuordnung und Passsicherheit. „Wir müssen ganz einfach diese Fehler gegen Krefeld vermeiden.“
Die Gäste aus dem Rheinland, die in der vergangenen Saison als Neunter knapp die Playoffs verpassten, sorgten zum Auftakt mit einem 8:0 in Düsseldorf für Aufsehen. Nicht nur, weil Shutouts im Skaterhockey extrem selten sind, sondern weil die Rams im Vorjahr ein Spitzenteam waren. Es folgte vergangene Woche ein 3:4 nach Penalty-Schießen in Essen, bei dem die Eagles erst in den letzten Minuten das Spiel ausgleichen und in den Shootout schicken konnten.
„Das ist eine erfahrene Erstligamannschaft“, kommentiert Alzinger. Gerne erinnert man sich in Atting noch an 2023, als nach einem 0:4 nach 45 Minuten am Ende ein 7:5 auf der Anzeigentafel stand. Zum Unternehmen Heimsieg fehlen die verletzten Marco Rothhammer und Elias Decker, auch Christian Prasch ist nicht mit dabei.